3. Seitennummern bei LibreOffice für einen Buchdruck
Seitenlayout muss "Gespiegelt" heißen.
Die Seitenränder lauten dann nicht mehr "links" und "rechts", sondern "Innen" und "Außen".
Der Innenrand (in der Fachsprache auch Bundsteg oder Innensteg genannt) empfehle ich 2,5cm bei Taschenbüchern dami das Buch beim Lesen nicht auseinander gerissen wird. Bei Hardcoverbüchern kann es natürlich schmäler sein. Hängt also von der Bindung ab.
Aus BoD:
Damit der Text auch nach der Bindung beim Aufklappen des Buches noch gut lesbar ist, sollte der Text nicht zu nah an der Falz, also an der Buchmitte, platziert sein. Den unbedruckten Abstand zwischen Buchmitte und Satzspiegel nennt man Bundsteg. Bei Paperbacks empfehlen wir einen Bundsteg von mindestens 2 cm zu setzen. Bei Paperbacks unter 100 Seiten kann der Bundsteg auch bis auf 1,5 cm reduziert werden. Bei Hardcovern empfehlen wir grundsätzlich einen Bundsteg von mindestens 1,5 cm. Die Anordnung des Satzspiegels können Sie natürlich nach eigenem ästhetischem Empfinden ausrichten. Gerne verweisen wir als Hilfestellung auf unsere Word-Formatvorlagen, die Sie auf unserer Webseite im Hilfebereich unter "Downloads" und "Vorlagen" finden.
https://help.libreoffice.org/Writer/Alternating_Page_Styles_on_Odd_and_Even_Pages/de
Und jetzt kommt der entscheidende Trick:
Auf dem Reiter "Verwalten" muss auf der Formatvorlage "Rechte Seite" die Formatvorlage "Linke Seite" als Folgevorlage eingetragen sein. Bei der "Linken Seite" umgekehrt. Dadurch wechseln dann die Formatvorlagen über das ganze Dokument. Dann muss nur noch bei der ersten rechten Seite auch die Formatvorlage "Rechte Seite" hinterlegt werden.
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